Bezahlbares Wohnen

Eines der drängendsten Probleme bei uns im Rhein-Erft-Kreis ist der Mangel an günstigen Wohnungen. Wenn Mieten immer weiter steigen und das verfügbare Einkommen auffressen oder junge Familien, Senioren oder Auszubildende keine bezahlbaren Wohnungen finden können, bildet sich sozialer Sprengstoff. Ich meine, dass Politik hier handeln muss.

So sieht es leider aus: Steigende Mieten, fehlende Wohnungen.

Unser Rhein-Erft-Kreis ist attraktiv, nicht zuletzt wegen seiner verkehrsgünstigen Lage zu Köln oder Düsseldorf. Daher müssen wir mit einem starken Bevölkerungswachstum von bis zu 40.000 Menschen in den kommenden Jahrzehnten rechnen (laut IT.NRW).  Das bedeutet, dass die Mieten ebenfalls weiter steigen werden, wenn es nicht endlich gelingt, ein ausreichendes Angebot zu schaffen. Vor allem preisgünstige Wohnungen für ältere Menschen, junge Familien, Studierende und Auszubildende sind fast überall bei uns Mangelware.

Als Geschäftsführer meiner eigenen Wohnungs- und Hausverwaltungsgesellschaft weiß ich wovon ich spreche. Wir sind vor allem im unteren und mittleren Preissegment aktiv und da rennen uns die Interessenten die Türen ein. Das ist zwar schön fürs Geschäft, aber gesellschaftlich eine Sackgasse.

Mein Plan: Mit einer kreiseigenen Wohnungsbaugesellschaft viele bezahlbare Wohnungen schaffen!

Dierk Timm: So machen wir Wohnen im Rhein-Erft-Kreis bezahlbar! auf Youtube

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Gegen ein zu knappes Angebot hilft vor allem die Schaffung bezahlbarer Wohnungen in ausreichender Zahl. Damit das endlich geschieht werde ich eine kreiseigene Wohnungsbaugesellschaft gründen, die mit Hochdruck die Schaffung geförderten Wohnraums angeht. Dies fordert die SPD im Kreis schon lange, aber Kreistagsmehrheit und Verwaltung schauen der gefährlichen Entwicklung bisher tatenlos zu.

Dabei muss dringend was passieren auf unserem Wohnungsmarkt. Im Kreis explodieren die Mieten (über 7% Teuerung pro Jahr). Demgegenüber stehen die über 40% der Einwohner des Rhein-Erft-Kreises, die Anrecht auf einen Wohnberechtigungsschein haben.

4 von 10 Einwohnern dürfen also in gefördertem Wohnraum leben. Dies entsprechenden Wohnungen gibt es aber aktuell nicht. Ich will daher die öffentliche Hand wieder in die Lage versetzen, das Angebot, das der freie Markt nicht anbietet, selbst umzusetzen. Hier braucht es einen starken Staat.

Wohnen darf nicht zum Armutsrisiko werden. Und die Bürger*innen müssen sich das Leben in ihren Heimatorten auch leisten können. Wohnen ist ein Grundrecht!

Wahlprogramm: Das Grundrecht auf Wohnen ernst nehmen!

In unserem Wahlprogramm nimmt der Teilbereich „Wohnen“ einen großen Platz ein. Wohnen ist ein Grundrecht und für die Lebensqualität im Rhein-Erft-Kreis ist die Entwicklung des Wohnungsmarkts mitentscheidend. Die soziale Bedeutung des Themas spiegelt sich in unserem Wahlprogramm wieder:

Wahlprogramm: Wohnen

Mehr zum Thema Wohnen:

Abschaffung der Mietpreisbremse: Landtagsabgeordneter Frank Rock offenbart völlige Unkenntnis über Mietpreisentwicklung im Rhein-Erft-Kreis

Schlussbilanz

Wohnen im REK

Weitere Beiträge zum Thema:

https://www.dierktimm.de/tag/wohnen/