NVR appelliert an ZRR Doppelstrukturen zu vermeiden

Die vorhandenen, bewährten und gesetzlich abgesicherten Strukturen zur Realisierung von Schienenprojekten sollten genutzt anstatt dupliziert werden. Beim Strukturwandel müssen alle an Instanzen an einem Strang ziehen. Pressemitteilung zu dem von mir mitunterschriebenen Brief:

Mit einem gemeinsamen Schreiben an die verantwortlichen Akteure in der Zukunftsregion Rheinisches Revier (ZRR) haben die Fraktionsvorsitzenden im Zweckverband Nahverkehr Rheinland (NVR) gemeinsam mit dem Verkehrsverbund Rhein-Rur daran appelliert, die vorhandenen Kompetenzen bei der Planung von Schienenprojekten zu nutzen, anstatt unnötige Doppelstrukturen zu schaffen. Der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, Dierk Timm, der gleichzeitig auch Vorsitzender der SPD-Fraktion im NVR ist, erläutert das Schreiben:

„Aktuell besteht die Gefahr, dass im Rahmen der ZRR Anstrengungen unternommen werden, für Schienenprojekte, wovon wir ja nicht nur im Rahmen des Strukturwandels wirklich viele Baustellen in der Region haben, eigene Kompetenzen aufzubauen. Das erscheint uns parteiübergreifend als kontraproduktiv. Anstatt wertvolle Ressourcen für Doppelstrukturen zu binden, die dann möglicherweise auch noch gegeneinander arbeiten, sollten die vorhandenen, gesetzlich so vorgesehenen und bewährten Strukturen genutzt werden.

Nicht umsonst haben wir im NVR bereits frühzeitig Mittel für zusätzliches Personal bereitgestellt, damit keine Zeit verloren geht bei Planung und Vorbereitung von zusätzlichen Projekten für den Strukturwandel. Gemeinsam mit dem VRR wurde bereits eine Geschäftsstelle „Verkehr und Mobilität im Rheinischen Revier“ vorbereitet. Das Rheinische Revier kann also schon kompetent von den Akteuren der Region bei diesem wichtigen Thema vertreten werden.“

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