Fahrplanwechsel 2020 bringt Verbesserungen für Bahnkunden in Erftstadt, Hürth und Brühl

Auf den letzten Gremiensitzungen des Zweckverbands Nahverkehr Rheinland wurden auch die Trassenanmeldungen für das Fahrplanjahr 2020 (beginnend am 15.12.2019) beschlossen. Für Bahnkunden in Erftstadt, Hürth und Brühl wird es zu Angebotsverbesserungen kommen. Der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion und Vorsitzende des NVR-Aufsichtsrats, Dierk Timm, fasst die Planungen zusammen:

„Gerade in Randzeiten muss das Bahnangebot  verbessert werden um den Bedürfnissen der Kundinnen und Kunden gerecht zu werden. Deshalb freue ich mich über die deutliche Ausweitung des Frühangebots auf der RB 24, die Erftstadt, Brühl-Kierberg und Hürth-Kalscheuren bedient. Die voraussichtlich mögliche Ausweitung des Abendverkehrs um eine Stunde wurde ebenfalls immer wieder von den Kundinnen und Kunden gefordert.  Auf der RB 26 von Köln über Kalscheuren und Brühl nach Bonn  wird das Spätangebot mit jeweils einer zusätzlichen Fahrt nach ein Uhr nachts von und nach Köln verbessert.“

Die Erftstädter SPD-Kreistagsabgeordnete Dagmar Andres begrüßt die geplanten Verbesserungen:

„Gerade für Berufspendler, besonders im Schichtdienst, ist ein verlässliches Frühangebot wichtige Voraussetzung um auf die Bahn umzusteigen. Die geplanten Verbesserungen sind für die Erftstädterinnen und Erftstädter eine gute Nachricht.“

Der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Brühler Stadtrat Michael Weitz betont:

„Die Angebotsverbesserungen in den frühen Morgen- und späten Abendstunden entsprechend den Forderungen vieler Bahnkundinnen und Kunden. Ein komfortabel nutzbares Angebot für den Umstieg vom Auto auf die Bahn ist für die SPD in Brühl schon seit langem ein Kernanliegen. Neben einem guten Angebot an Fahrten möglichst rund um die Uhr, gehört dazu auch die deutliche Verbesserung etwa für Bike-und-Ride-Pendler, wie sie an den Haltestellen der S18 im Stadtgebiet umgesetzt werden. Gemeinsam mit unserem Bürgermeister Dieter Freytag werden wir weiter daran arbeiten, das Umsteigen auf die Bahn noch einfacher und attraktiver zu machen.“

Stephan Renner, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Hürther Stadtrat bewertet die Planungen:

„Mit den zusätzlichen Stopps in Kalscheuren gewinnt der Haltepunkt weiter an Bedeutung und die Anbindung von Hürth nach Köln verbessert sich. Das bedeutet aber auch, dass die Infrastruktur dort verbessert werden muss: zusätzliche Park & Ride Plätze und Fahrradabstellmöglichkeiten, bessere Busanbindungen und vor allem Barrierefreiheit auf allen Bahnsteigen.“

 

Die Verbesserungen auf der RB 24 im Detail:

Deutliche Verbesserung im morgendlichen Frühverkehr durch neues Fahrtenpaar Euskirchen (ab 4:56 Uhr) nach Köln Messe/Deutz ( an 5:45 Uhr), ab Köln Messe/Deutz (5:40 Uhr) nach Euskirchen (an 6:28 Uhr) und neue Frühfahrt 5:05 Uhr ab Kall nach Euskirchen (5:26 Uhr)/ Köln (6:12 Uhr) inkl. Zuführungsfahrt 4:30 Uhr ab Euskirchen nach Kall (4:51 Uhr).

Im Abendverkehr kann der 30-Min-Takt wie auf S 23 und RB 25 vsl. um eine Stunde bis ca. 23:00 Uhr ab Köln erweitert werden.

 

Die Verbesserungen auf der RB 26 im Detail:

Für den Fahrplan 2020 wird wochentags eine zusätzliche Abfahrt um 01:50 Uhr ab Köln Messe/Deutz über Brühl (02:13 Uhr) und Bonn Hbf (02:25 Uhr) nach Remagen an 2:46 Uhr geplant. Dazu gibt es auch in der Gegenrichtung innerhalb der Woche um 01:11 Uhr ab Remagen, 01:33 Uhr ab Bonn eine Zusatzfahrt nach Köln Messe/Deutz an 02:08 Uhr.

 

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