Forschungszentrum ist wertvoller Innovationsmotor des Strukturwandels

Der gemeinsame Besuch des Jülicher Forschungszentrums mit Arndt Kohn war ein hochinteressanter Termin, der für den Strukturwandel im Rheinische Revier Hoffnung macht.

Dr. Andreas Müller erläutert Arndt Kohn MdEP und Dierk Timm ein laufendes Pflanzenforschungsprojekt.

Am Montag war ich gemeinsam mit unserem SPD-Europaabgeordneten Arndt Kohn im Jülicher Forschungszentrum. Auf dem Programm stand ein Austausch mit Mitgliedern der Geschäftsführung über die Rolle des Forschungszentrums im laufenden Strukturwandel. Außerdem besuchten wir den Bereich Pflanzenwissenschaften des Instituts für Bio- und Geowissenschaften. Über den dortigen Termin zum Thema Bioökonomie berichte ich in Kürze separat.

Beide Termine waren hoch interessant und von einem offenen Austausch zwischen allen Beteiligten geprägt. Das Forschungszentrum ist wirklich ein Leuchtturm für unsere Region und wird eine wichtige Rolle dabei spielen, das Rheinische Revier erfolgreich durch den Strukturwandel zu bringen. Ich bin sehr froh über diese wissenschaftliche Begleitung, die uns auch schon bei der Vorbereitung unserer Strukturwandelanträge mit wertvollem fachlichen Input sehr geholfen hat.

Pressemitteilung:

Gemeinsamer Gesprächstermin mit Arndt Kohn im Jülicher Forschungszentrum

Der Kohleausstieg wird zu einer Beschleunigung des Strukturwandels im Rheinischen Revier führen. Während der Arbeit der Kommission für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung und auch bei der Erstellung diverser Anträge der SPD-Landtagsfraktion war die Expertise aus dem Forschungszentrum  Jülich wichtig und hilfreich. Am Montag trafen sich der SPD-Europaparlamentsabgeordnete Arndt Kohn und der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion im Rhein-Erft-Kreis, Dierk Timm, sowie Mitarbeiter des Büros von Guido van den Berg MdL mit der Leitung des Instituts für Bioökonomie und Vertretern der Geschäftsführung des Forschungszentrums zu einem offenen Austausch. Schwerpunktmäßig ging es um konkrete Perspektiven im Bereich der Bioökonomie und darum, mit welchen weiteren Projekten das Forschungszentrum den Strukturwandel mitgestalten kann.

Der Europaabgeordnete Arndt Kohn erläutert:

„Die vorgestellten Projekte sind nicht nur hoch innovativ. Sie stellen auch eine echte Chance dar Wertschöpfung und gute Arbeitsplätze in der Region zu halten und weiterzuentwickeln. Der ausdrückliche Anspruch in Jülich ist, dass von ihrer Arbeit auch das Rheinische Revier spürbar profitieren soll. Klar wurde aber auch, dass die rechtlichen Rahmenbedingungen für Forschungs- und Entwicklungsförderung sich dringend verbessern müssen, damit die verschiedenen Fördertöpfe auf landes-, bundes-, und europäischer Ebene hier wirksam werden können. Positiv herausstellen möchte ich auch die gut funktionierende Vernetzung mit unseren Nachbarn in Belgien und den Niederlanden. Die Arbeit des Forschungszentrums zeigt, dass hier Projekte realisiert  werden, die allein auf nationaler Ebene gar nicht machbar wären. Von dieser guten Kooperation über offene Grenzen hinweg profitieren wir letztlich alle.“

So wurden den Sozialdemokraten mehrere Projekte genauer präsentiert, die es in die Maßnahmenliste der WSB-Kommission geschafft haben. Unter anderem wurde das geplante  Zentrum für Kognitives Rechnen (CCC) und der Aufbau eines modernen Tagungszentrums, damit am Standort auch der internationale Konferenzen abgehalten werden können, vorgestellt.

Dazu erklärt Dierk Timm:

„Es ist immer beeindruckend das Forschungszentrums Jülich zu besuchen. Hier wird Spitzenforschung auf einem internationalen Campus gebündelt und die innovative Energie ist wirklich greifbar. Der Besuch hat deutlich gemacht, dass die Forscher neben den bereits bekannten Projekten noch einige spannende Vorhaben in der Pipeline haben. Das macht nicht nur Mut was den Strukturwandel angeht, sondern ist für mich auch Ansporn mich weiter dafür einzusetzen, dass die Region intensiv mit dem Forschungszentrum kooperiert. Darüber hinaus nehme ich auch einen ganz konkreten Auftrag als Aufsichtsratsvorsitzender des Zweckverbund Nahverkehr Rheinland (NVR) mit, denn die Schienenanbindung des Forschungszentrum nach Köln und Aachen entwickelt sich zu einem echten Arbeits- und Entwicklungshindernis. Auf allen Ebenen muss uns daran gelegen sein, den Innovationsmotor Jülich zu fördern, damit die gesamte Region profitieren kann.“

Im Landtag hat die SPD-Fraktion bereits im letzten Jahr einen Antrag eingebracht, mit dem die problematische rechtliche Situation bei der Fördermittelvergabe gelöst werden würde. Über diesen wurde noch nicht abschließend abgestimmt.

Aktueller Terminhinweis:

2. Strukturkonferenz 2019 – Arbeitsplätze im Strukturwandel

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