Weitere Verbesserungen beim Zugangebot

Klarer Fall: Das Angebot an Zugfahrten aus dem Rhein-Erft-Kreis muss weiter ausgebaut werden. In den letzten Jahren sind bereits viele Verbesserungen erreicht worden und auch für den nächsten Fahrplanwechsel im Dezember soll das Angebot ausgebaut werden.

Der Zweckverband Nahverkehr Rheinland (Was ist der NVR?) hat für den kommenden Fahrplanwechsel im Dezember verschiedene Verbesserungen für den Nahverkehr im Rhein-Erft-Kreis geplant. Die entsprechenden Trassen sind nun bei der DB Netz AG angemeldet. Als SPD-Vertreter im NVR und Vorsitzender des Aufsichtsrats freut es mich sehr, dass der seit Jahren beschrittene Kurs des stetigen Ausbaus des Angebots weiter fortgesetzt wird.

Zehn-Minuten-Takt zwischen Horrem und Köln

Auf der Strecke Horrem-Köln soll es zukünftig montags bis donnerstags ab 13:00 Uhr einen zehn-minütigen S-Bahn Takt gegeben (S12, S13, S19). Außerdem soll der halbstündige Regionalexpress-Takt abends eine Stunde länger angeboten werden (RE1 und RE9).

Mehr Fahrten für Pulheim und Stommeln

Auf der RB27 zwischen Rommerskirchen un Köln sollen zusätzliche Abend- und Wochenendfahrten bereitgestellt werden. Bereits seit Dezember 2017 gibt es am Wochenende zehn zusätzliche Zugpaare, welche das Angebot deutlich verbessert haben.

Zusätzliche Abendfahrten auf der Eifelstrecke

Der 30-Minuten-Takt soll abends um eine Stunde verlängert werden. Es gibt eine zusätzliche Spätfahrt von Kall nach Köln.

Verbesserungen für die Erftbahn

Bei der RB38 sollen die späten Abfahrtzeiten auf 22:43 und 23:43 verschoben werden und eine zusätzliche Fahrt um 21:43 wird eingefügt. Es besteht Anschluss von der RB39.

Ärgernis VRR

Leider sind aufgrund der Blockade des Nachbarverbunds NVR einige bedeutende Verbesserungen im Angebot auf den Regionalexpresslinien nicht möglich. Hier zeigt sich deutlich, dass die Zeichen der Zeit noch nicht überall erkannt worden sind und die systematische Verbesserung der Zugangebote nicht von allen Beteilligten als wichtig angesehen wird.

Diese Rückständigkeit bekommen ja auch die Pendler zu spüren, die auf der Erftstrecke Richtung Grevenbroich unterwegs sind. Dort musste die bisher durchgehende Linie RB38 geteilt werden, weil man im VRR keine S-Bahn möchte. Dafür wird die Erftstrecke vorbereitet, aber ab der Grenze zum VRR hinter Bedburg wird auch in Zukunft nur die Dieselbahn rattern. Das ist ärgerlich und besonders für die Pendler kundenunfreundlich organisiert. Nicht nur muss die Bahn gewechselt werden, die Umsteigezeiten sind effektiv für eingeschränkt mobile Kunden nicht machbar. Gut, dass auch Guido van den Berg im Düsseldorfer Landtag an dem Thema dran bleibt.

Dringend nötig: Verbesserung der Umsteigezeiten am Bahnhof Bedburg

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