Förderung der ÖPNV-Infrastruktur

Mit den neuen Maßnahmen im Investitionsprogramm des Zweckverbands Nahverkehr Rheinland fließen bis 2021 7,8 Mio. Euro in den Kreis.

Bild: © A.Savin, Wikimedia Commons

Als Vorsitzender des NVR-Aufsichtsrat habe ich mit für die Vergabe von Fördermittel zur Verbesserung der ÖPNV-Infrastruktur bei uns im Kreis stark gemacht. Vor allem die (wie schon mehrfach hier im Blog thematisiert) miserablen Bergheimer Bahnhöfe werden in der aktuellen Förderperiode profitieren, denn die meisten Mittel fließen nach Bergheim:

Für den Ausbau des ZOB und der P+R-Anlagen am Bahnhof Bergheim sowie am Bahnhof Bergheim-Glesch gibt es insgesamt rund 5,3 Mio. Euro vom NVR – bei Gesamtkosten von etwa 7,3 Mio. Euro. Mit dem Bau soll 2018 begonnen werden.

„Die Bahnhöfe im Bergheimer Stadtgebiet sind schon lange Sorgenkinder. Gerade mit Blick auf die Aufwertung der Erft-Bahn zur S-Bahn muss dort dringend etwas passieren. Gut, dass der NVR sich engagiert und dazu beiträgt, dass die Bahnhöfe für Pendler attraktiver werden.“

Außerdem fördert der NVR 25 neue Fahrradboxen am Stadtbahn-Haltepunkt Brühl-Mitte. In Wesseling gibt es Gelder, um den Zugang mit Bahnsteig der Linie 16 zu verbessern und um 57 Bushaltestellen barrierefrei auszubauen.

Wichtig für Hürth: Umbau der Horrokreuzung Militärring/Luxemburger Straße

Die Tieferlegung der Linie 18 im Bereich des Knotenpunkts Militärringstraße/ Luxemburger Straße ist eine extrem wichtige Maßnahme um eine der schlimmsten Staufallen der Region zu entschärfen. Vor allem die Hürther, aber aufgrund der Bedeutung der Kreuzung für den gesamten Verkehr in der Region auch der gesamte Rhein-Erft-Kreis, werden mittelfristig deutlich davon profitieren. Der NVR gibt zu dieser Maßnahme, die ebenfalls 2018 beginnen soll, etwa 5 Mio. Euro dazu.

„Wenn sich an dieser Kreuzung Bahn und PKW-Verkehr nicht mehr in die Quere kommen, entspannt das die tägliche Stausituation an einer Stelle, die im Kölner Bürgerhaushalt mal als die schlimmste Kreuzung der Stadt bezeichnet wurde – und es wäre auch ein Schildbürgerstreich, wenn der vierstreifige Ausbau der Luxemburger Straße zwischen Efferen und Köln, der in den nächsten Jahren kommen wird, an ständig geschlossenen Schranken enden würde. Außerdem wird es dann möglich sein, zusätzliche Züge auf der Strecke der Linie 18 einzusetzen, die morgens völlig überfüllt ist“

Mehr zu diesem Thema:

Dierk Timm: Was ist der NVR? auf Youtube

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