Besser Züge auf der Erftstrecke (RB38)

Verbesserungen auf der Erftstrecke: Modernisierte Bahnen überbrücken die Wartezeit auf die S-Bahn.

Am Montag wurden in Köln-Deutz von Verantwortlichen von Nahverkehr Rheinland (NVR) und DB Regio NRW der Verkehrsvertrag für den künftigen Betrieb der Regionalbahn-Linie 38 unterzeichnet. Als Vertreter in den Gremien des NVR und des VRS war ich auch im Deutzer Instandhaltungswerk zu Gast. Die Gelegenheit habe ich genutzt um mir die modernisierten Bahnen genauer anzuschauen.

 

Die überarbeiteten Züge stellen eine deutliche Verbesserung auf der Strecke dar. Die Bahnen sind spurtstark wie eine S-Bahn und auch der Komfort wurde deutlich verbessert. Bessere Sitze werden das Reisen angenehmer machen. Alle Bahnen werden auch über Klapprampen verfügen, damit Menschen mit Rollstühlen die Bahnen nutzen können.

Seit ich gemeinsam mit Guido van den Berg 2010 das SPD-Konzept für ein moderenes S-Bahn-System im Rhein-Erft-Kreis vorgestellt habe, hat sich viel getan. In einigen Jahren wird die S-Bahn Bedburg und Bergheim mit Köln verbinden. In der Zwischenzeit konnten wir schon zahlreiche Verbesserungen in Takt und Ausstatttung erreichen. Mit dem Einsatz der neuen Bahnen ab diesem Dezember wird es erneut eine deutliche Aufwertung für die vielen Pendler geben.

Natürlich werde ich auch in den kommenden Jahren hart an der Realisierung der (Erft) S-Bahn arbeiten. Diese wird noch einmal eine spürbare Aufwertung der Strecke bedeuten. Vor allem der Umbau der einzelnen Haltepunkte wird neben den Taktverbesserungen dabei eine großen Unterschied zum status quo ausmachen. Ein Termin wie am Montag motiviert aber ungemein, denn er macht deutlich, dass es neben allen abstrakten Planungsvereinbarungen (die sehr wichtig sind) auch konkrete Frotschritte jetzt schon bei den Bürgern ankommen.

 

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