Beerdigt schwarz-gelb die Schulsozialarbeit?

Schulsozialarbeit ist ein wichtiger Faktor für soziale Gerechtigkeit im Bildungsbereich. Sie greift Kindern in problematischen familiären Situation unter die Arme, unterstützt bei Krisen der Schülerinnen und Schüler. Die Erfahrungen mit Schulsozialarbeit sind durchweg positiv. Darüber hinaus entlastet sie Lehrerinnen und Lehrer, die besonders konfliktreiche oder emotional anstrengende Situation im normalen Schulalltag nicht alleine bewältigen können. Nun droht das Ende dieses Angebots in NRW.

Bild: stefan finger

Schulsozialarbeit von SPD-Regierung in NRW finanziert

Deshalb hatte die alte SPD-geführte Landesregierung im Haushalt für dieses und nächstes Jahr jeweils 48 Millionen Euro für die Schulsozialarbeit eingestellt. Bisher gibt es keinerlei Äußerungen der neuen Landesregierung, ob sie dieses Programm weiter finanzieren wird. Und dieses Schweigen ist fatal, denn die Schulträger müssen die Schulsozialarbeit dringend weiter planen. Momentan ist dies nicht möglich und das stellt natürlich auch eine besondere Belastung für die Beschäftigten dar.

SPD-Plan: Bund finanziert Schulsozialarbeit – CDU Plan: gibt es nicht

Im Bundesprogramm der CDU findet sich zum Thema Schulsozialarbeit nichts. Gemeinsam mit der SPD stehen wir zu unserer Ankündigung ganz deutlich in Bildung zu investieren. Und da gehört natürlich auch die Schulsozialarbeit dazu. Deshalb werden wir diese zu einer Pflichtaufgabe des Bundes machen. Dadurch wird sichergestellt, dass Schulsozialarbeit dauerhaft stattfinden wird. Und wir entlasten die Länder von der Finanzierung dieser Aufgabe.

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