Städte können Navigation von LKWs aktiv beeinflussen

Bild: stefan finger

Noch unter Verkehrsminister Mike Groschek (SPD) wurde ein wegweisendes Projekt gestartet, dessen Ziel es ist, den LKW-Verkehr in NRW besser zu steuern. Lastwagen in Wohngebieten, LKWs die sich unter Brücken festfahren oder vermeintliche Schleichwege durch kleine Ortschaften nehmen, sollen damit ein Ende haben. Eine Möglichkeit, die eigentlich alle Städte bei uns nutzen sollten.

Endlich gut nutzbare Navigation für LKWs

Kurz zusammengefasst legen die Städte Vorrangrouten für den Transportverkehr fest, bei denen sie die Gegebenheiten vor Ort genau berücksichtigen können. Diese Daten werden dann den Herstellern von Navigationsgeräten zur Verfügung gestellt, weil bisher die herkömmlichen Navigationshilfen für Lastwagen nur sehr eingeschränkt nutzbar sind. So werden dann Routen vom schweren Transportverkehr befreit, die nicht dafür geeignet sind. Dadurch werden Anwohner entlastet und hoffentlich die enormen Sanierungskosten minimiert die anfallen, wenn Schwerlastverkehr über Routen rollt, die nicht dafür ausgelegt sind.

(Eine ausführlichere Erklärung des Projekts: Mobil-im-Rheinland)

Alle Städte im Rhein-Erft-Kreis sollten sich beteiligen

Bisher beteiligen sich Hürth, Kerpen und Bedburg an diesem Projekt. Über die SPD-Fraktionen in den Städten Frechen, Bergheim, Elsdorf und Pulheim werden wir versuchen zu erreichen, dass sich diese Städte ebenfalls beteiligen. Die Möglichkeit aktiv auf die Routenführung des sehr belastenden LKW-Verkehrs einzuwirken sollte nicht ignoriert werden.

Drei konkrete Beispiele

  • In Bergheim-Hüchelhoven wird oftmals die Nikolaus-Adams-Straße von Lastwagen genutzt, die so die direkte Route zur B59 suchen. Das ist verboten und eine unerträgliche Belastung für den Ort.
  • In Pulheim fällt mir die Ortsdurchfahrt Sinnersdorf ein, die immer wieder trotz teilweisem Durchfahrtsverbot von LKWs benutzt wird.
  • Und für Frechen bietet sich gerade auch durch die anstehende Verlagerung des Kölner Großmarkts nach Marsdorf an, den Lieferverkehr so zu beeinflussen.

Mehr dazu:

Pressemitteilung der SPD-Kreistagsfraktion 

 

Keine Kommentare vorhanden

Machen Sie bei der Konversation mit.

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.